Ort: Oberhausen
Datum: 30.​01.​2016
Preis: 19,​95€
Preis mit Ruhr.​Topcard: 9,​97€
Dauer: ca. 2 Stunden

Heute fange ich nicht mit einer Beichte an, allerdings mit etwas, das jeder kennt: „Das hätte man vorher wissen können“.
Es ist Samstag, es regnet, die Temperaturen sind ok, aber auch nicht gerade einladend und geplant ist der Besuch einer kinderfreundlichen Indoor-Attraktion.
Warteschlange vor dem Eingang? Ach, am Ende der Menschenmasse ist tatsächlich ein Eingang?

Spaß beiseite, das Anstehen war bei dem unschönen Wetter tatsächlich nicht allzu angenehm. Wären alle Teilnehmer unserer Gruppe Inhaber der Ruhr.​Topcard gewesen, hätten wir – auch ohne bereits gekauftes Ticket – den VIP-Eingang nutzen können. Hatten aber leider nicht alle, also wurde kollektiv gewartet. Der Wind pfiff ganz gut, aber das Sealife hatte am Ende des überdachten Bereichs des Gebäudes große Schirme aufgestellt, die zumindest den Regen größtenteils abhielten und eine junge Dame bot uns Tee an.
Zwar dauerte es trotzdem immer noch über 45 Minuten, bis wir im Vorraum waren und dort auch nochmal ca. 15 Minuten, bis wir dann an der Kasse angekommen und fertig waren, aber – wie gesagt, bei dem Wetter etwas kinderfreundliches und wetterunabhängiges zu unternehmen schreit natürlich nach langen Wartezeiten – dann wurden wir auch nicht enttäuscht.

In der Schleuse erwartete uns ein kurzer Film zu den Maskottchen des Sealifes und schon ging es los in die zahlreichen Unterwasser-Welten.

Von Fischen aus heimischen Gewässern, ging es über Seepferdchen, Quallen, Muränen und exotischen Fischen weiter zu hunderten Makrelen, die in einem großen Schwarm über unsere Köpfe hinweg schwammen und Ottern im Außengehege (zum Glück hatte der Regen zwischenzeitlich ausgesetzt, so dass der kurze Weg zwar ein wenig kühl, aber nicht allzu unangenehm war). Es folgten kleine (Baby-) und größere Haie, Seesterne in unterschiedlichsten Farben und Größen und Schildkröten, alles in Aquarien mit unterschiedlichen Motiven, Farben und Themen.

Der Weg, der sich durch das Sealife zieht, ist aufwändig und interessant gestaltet, von tageslicht-durchflutet bis hin zu mystisch im Piraten-Look, mit Skelett an der Decke. Der Boden erinnert stark an den Meeresboden, mit felsenähnlichen Applikationen an den Rändern und auch die Wände sind aufwändig dekoriert und der Umgebung angepasst.
Mehrmals täglich finden Fütterungen und Vorträge statt, die sicherlich nochmal ein zusätzliches Highlight für einen Besuch darstellen.
Wer noch ein Andenken mit nach Hause bringen möchte, findet selbstverständlich auch einen Souvenir-Shop nach dem eigentlichen Rundgang, gefolgt von einem Restaurant.

Nehmt es mir nicht böse, aber der Souvenir-Shop ist – wie man das üblicherweise so kennt – teuer und Preis/​Leistung sagen eher: „weiter geht es“, das Restaurant bietet nochmal einen Blick auf das Haifisch-Becken, auf dem man sogar mit einem Boot mit Glasboden fahren kann (kostet allerdings 5€ Aufpreis p.​P.​), die Preise hier sind ebenfalls ähnlich wie bei vergleichbaren gastronomischen Einrichtungen unmittelbar an oder in Familien-Attraktionen.

Aber ein Besuch bei McDonalds, eine ähnliche Mahlzeit auf einer Kirmes oder in einem Vergnügungspark oder dergleichen kosten in etwa dasselbe, wenn man nicht nur das günstigste der Karte wählt.

Parken konnte man in den großen Parkhäusern am CentrO kostenlos, aber auch hier musste man bei der Heimreise geduldig sein, denn am CentrO in Oberhausen ist am Wochenende nachmittags und früh abends eben Rush-Hour.

Insgesamt war es aber ein toller Nachmittag, der dem unbehaglichen Wetter weitestgehend trotzen konnte. Und Geduld ist eben eine Tugend.

Sealife Oberhausen
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