Ort: Zeitung / Hochheim
Datum: 15.03.2016
Preis: –
Dauer: –

 

Geocache als Bombe deklariert und gesprengt.
Gefunden im Soester Anzeiger, 15.03.2016

Zunächst einmal habe ich nicht schlecht gestaunt, als ich das heute morgen per WhatsApp geschickt bekam!

Was bleibt zu diesem Artikel zu sagen? Spontan fallen mir viele Dinge ein. Nicht alle sind nett.

 

Eigentlich hätte ich erwartet, dass die Polizei, der „Geocaching“ immer geläufiger ist (insbesondere, wenn nachts Menschen mit Taschenlampen durch Wälder laufen), hier etwas weitsichtiger gewesen wäre.

Ohne den Polizisten, die mit Sicherheit nach bestem Wissen und Gewissen entschieden haben, zu nahe treten zu wollen, aber ein Sprengsatz? An einem Baum? Wahrscheinlich auch noch mitten in einer menschenleeren Gegend?
Was hätte hier gesprengt werden sollen? Die Baumrinde?

Dass Geocaches nicht immer nur Filmdosen oder Tupperdosen inmitten von Wäldern sind, ist nun nicht allzu neu. Selbst in vielen Innenstädten, Fußgängerzonen und anderen, unerwarteten Gebieten befinden sich Zielobjekte der GPS-Schnitzeljäger.

Was lernen wir daraus?

Liebe Geocacher: Tarnt eure Caches besser! Wenn unbeteiligte Menschen die Konstruktionen finden, endet es unzufriedenstellend.
Liebe Polizei: Auch wenn es in der Welt immer gefährlicher wird, auch wenn immer häufiger Gefahr lauert, wo keine Gefahr lauern sollte, nicht alles, was nicht auf den ersten Blick identifizierbar ist, ist auch gleich gefährlich!

Bleibt zu hoffen, dass dem Owner des Caches nicht noch die Rechnung des Kampfmittelräumdienstes aufgebrummt wird.

Bis bald im Wald!

Geocaching – In der Zeitung gefunden
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