Ort: Lünen-Brambauer
Datum: 23.04.2016
Preis: –
Dauer: ca. 3 Stunden

 

Dass Geocacher viel in der Natur unterwegs sind, ist kein Geheimnis. Dass ihnen die Natur am Herzen liegt, liegt nahe.

Und so gehört es zu den regelmäßigen Events, dass bei einem CITO (Cache In, Trash Out) die Natur ein wenig gesäubert wird.

Wie bei zahlreichen, anderen CITOs auch, waren die entsprechenden Instanzen (in diesem Fall die Stadt und die Wirtschaftsbetriebe Lünen, WBL) eingeweiht, dass es eine solche Veranstaltung gibt und unterstützten das Vorhaben durch Müllsäcke, Handschuhe und Müllzangen. Auch Getränke wurden gesponsert, so dass es für die vielen Aktiven auch eine Erfrischung gab.

An diesem Samstag vormittag trafen sich daher ca. 40 Geocacher und folgten dem Aufruf, den Müll im Volkspark in Brambauer aufzusammeln und diesen Park wieder näher an den Begriff „Park“ zu bringen.

Das Wetter folgte dabei zum Glück nicht ganz den Ankündigungen und so konnten wir im Trockenen, bei milden, arbeitsfreundlichen Temperaturen aktiv werden. Zwar waren Jacken und lange Hosen Pflicht, denn allzu warm war es doch nicht, aber spätestens, als es wirklich in die Waldstücke ging, war die Kleidung angemessen.

Was wir fanden, war gleichermaßen erfolgreich wie auch erschreckend. Wer zwischendurch mal im Wald spazieren geht, kennt natürlich den üblichen Unrat, der dort zu finden ist. So waren selbstverständlich viele Dosen, Flaschen und Lebensmittelverpackungen dabei. Aber auch eher kuriose Funde wie einen Kindersitz fürs Auto, einen Reifen, Gartenstühle, eine Gartenbank, mehrere zum Teil riesige Teppiche, aber auch Maschendrahtzaun in größeren Mengen oder gar ein Fahrradreifen samt Felge, ein alter Staubsauger und Teile eines Lattenrosts fanden schnell ihr Ziel am Müllsammelplatz.

Die am häufigsten gestellte Frage war: „Warum macht man sich die Mühe, diese zum Teil auch noch sehr schweren Dinge in die hinteren Regionen eines Waldes zu tragen, wenn man sie auch (zum Teil) kostenlos bei den Entsorgungsbetrieben abgeben kann?“
Natürlich kann der logische Menschenverstand darauf keine Antwort geben. Aber würde niemand seinen Müll auf diese Weise entsorgen, hätten wir Geocacher natürlich keinen Anlass für ein CITO-Event.

Spaß beiseite, ein Event dieser Art bringt viele neue Kontakte mit sich, man lernt einige Gesichter hinter den Nicknamen kennen und hat ein gemeinsames Ziel.

Zum „Dank“ für unseren Einsatz wurde zum Ende des Events ein Cache in unmittelbarer Nähe veröffentlicht, für den es dann ein paar Dutzend „Erstfinder“ gab – deutlich mehr als sonst üblich.
Mit dem großen Rudel am Cache, der geleisteten Arbeit hinter uns und vielen netten, neuen Gesichtern vor uns verabschiedeten sich dann alle Stück für Stück ins Wochenende oder zum Suchen der nahe gelegenen Caches.

Unser Ziel, den Volkspark Brambauer zu säubern, haben wir eindrucksvoll und mit viel Spaß erreicht.
Danke an die Organisatoren, die sich im Vorfeld um die Kontaktaufnahme mit der Stadt, das Finden der Sponsoren und das Einladen der Presse bemüht haben und die dafür gesorgt haben, dass wir im Cacher-Rudel alle einen gemeinsamen Erstfund verzeichnen konnten.

TFTC – Thanks for the CITO

Nachtrag: Hier der Bericht samt Foto aus der lokalen Presse:

Pressebericht der Ruhrnachrichten
Pressebericht der Ruhrnachrichten
Geocaching – CITO Brambauer
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