Ort: Dortmund
Datum: 20.08.2016
Preis: 10€
Dauer: 6,5 Stunden
Zum Westfalenpark (Leider ist keine eigene Webseite für das Lichterfest vorhanden)

 

Nach dem Grusellabyrinth sollte der Abend gemütlich ausklingen, also entschieden wir uns, einen Besuch beim Lichterfest in Dortmund zu wagen.
„Wagen“ traf es ganz gut, waren doch das zu erwartende Wetter wie auch die Situation vor Ort nicht ganz klar.
Im Radio war auf Rucksack- und Glasflaschen-Verbot hingewiesen worden, ebenso auf intensivere Einlasskontrollen und allseits bekannt ist die Parkplatzsituation bei entsprechenden Veranstaltungen.

Das Wetter aber war den Tag über beständig normal bis gut gewesen, die Temperaturen waren ebenfalls angenehm, auf die Rucksäcke wollten wir eigentlich nicht verzichten, aber nunja, es könnte schlimmer sein, dachten wir. Parken mussten wir leider schon sehr weit entfernt, so dass es noch einen kleinen Fußmarsch zu bewältigen gab, dafür konnten wir unmittelbar an der Zufahrt zum Parkplatz bereits Eintrittskarten kaufen, was wir dann auch taten.

Bei der Einlasskontrolle stellten wir schnell fest, dass weder Rucksäcke noch Flaschen allzu intensiv kontrolliert worden waren. Weder bei uns noch bei zahlreichen anderen Gästen, von „Verbot“ war leider nur wenig zu merken. Zumindest in diesem Punkt besteht unter dem Aspekt „Sicherheit“ noch etwas Verbesserungsbedarf!

Natürlich war auch der BVB mit Teelichtern "gemalt" worden.
Natürlich durfte der BVB auch nicht fehlen!
Auch größere Objekte waren kunstvoll inszeniert
Auch größere Objekte waren kunstvoll inszeniert

Das Lichterfest selbst erfüllte dann aber schnell, was wir erwarteten. Schon von weitem war die Musik zu hören gewesen, im Park waren überall Motive aus Teelichtern aufgestellt worden, viele Bäume und (Kunst-)Objekte waren mit Lichtern inszeniert und verziert worden und an einigen Ständen wurden leuchtende Accessoires verkauft (Hüte, Sonnenbrillen und insbesondere für die Kinder Leuchtstäbe und einfach vieles, was blinkt).
Außerdem sorgten Bierwagen, Wurstbuden und zahlreiche andere Lebensmittelstände für das leibliche Wohl.

 

Mit 2,50€ für Cola, Fanta, Sprite, sowie Bier und Radler waren die Preise im normalen Bereich angesiedelt, der Andrang an den Wagen bestätigte das auch sichtbar. Von der Haupttribüne hörte man schon das „Vorprogramm“ des Abends, das unter anderem mit der Radioband Deluxe bereits sehr namhaft aufgestellt war. Auf der Kinderwiese spielten Kinder, es waren viele bunte Luftballons zu sehen und alles, was eine familienfreundliche Nachmittagsgestaltung ausmacht.
Leider nicht ganz so familienfreundlich waren die zahlreichen Hundehaufen, die auf der nördlich gelegenen Kinderwiese leider doch recht zahlreich zu finden waren.

Die Hauptbühne auf der Festwiese
Die Hauptbühne auf der Festwiese

Auf der Hauptbühne wartete mit „Jasmine Thompson“ bereits der erste auch international bekannte und erfolgreiche Act. Mit Robin Schulz („Sun goes down“) und Felix Jaehn („Ain’t Nobody“) hatten zuletzt gleich zwei große, deutsche DJs ihr Talent für ihre Produktionen genutzt und sie somit rasch in den internationalen Charts etabliert.

 

Später folgte auf der Hauptbühne noch „Marlon Roudette„, über dessen Bekanntheit sicher nicht weiter geschrieben werden muss. Zum 25. Geburtstag von Radio 91.2 wurde also musikalisch hochwertig „aufgetischt“.

Sommerliche Motive
Sommerliche Motive zierten den Wegesrand
Eine der vielen Liebesbekundungen
Eine der vielen Liebesbekundungen

Mit der langsam einsetzenden Dämmerung fanden auf der Kinderwiese ein kleines Feuerwerk sowie Feuershows statt, denen wir leider nicht beiwohnten. Die auf den Wiesen installierten Lichtbilder aus Teelichter teils mit bunten Gläsern drum herum, teils ohne diese gewannen nun an Eindruck, ebenso die vielen leuchtenden und blinkenden Accessoires die an diesem Abend offenbar schon reichlich oft verkauft worden waren.

 

Die bereits durch den Park geschlenderten Kilometer forderten ihren Tribut und nach einer Stärkung an den zahlreichen Essensständen und einem kurzen Verharren nach etwas Regen galt es dann schließlich, gute Plätze für das „Highlight“ des Abends zu finden, das Höhenfeuerwerk.

Vor der Seebühne warten Hunderte auf das Feuerwerk
Vor der Seebühne warten Hunderte auf das Feuerwerk

Gegen kurz nach halb elf startete es und knapp 20 Minuten lang wurde der Himmel begleitet von Musik über dem Westfalenpark erhellt. Das hier entstandene Video ist leider nicht so beeindruckend wie das vom Winterleuchten, wir waren schlichtweg zu nah dran und über uns waren zum Teil auch noch einige Ausläufer der Bäume ansässig.

 

Dennoch war das Feuerwerk allein bereits wieder ein Grund, das Lichterfest mit 10€ zu unterstützen, im Gegensatz zum Winterleuchten waren wir an diesem Abend aber auch deutlich länger vor Ort und konnten so noch viele weitere, tolle Eindrücke vom Lichterfest mitnehmen.
Beide Termine werden fortan wohl zu festen Terminen im Jahresablauf werden, zwei Termine, an denen die Seele baumeln kann und man schlichtweg dem Alltag entfliehen kann.

Lichterfest
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